Sommerausflug 2021 auf Korsika

Am Freitag, den 03. September war es soweit. Endlich durften wir in unseren heiß ersehnten Sommerausflug starten. Nachdem es längere Zeit nicht möglich war mit der Gruppe unsere Unternehmungen zu starten, waren wir alle umso glücklicher zusammen nach Korsika fahren zu können.

Treffpunkt war dieses Jahr ausnahmsweise in Nettelkofen. Wir packten noch am Freitag all unsere Sachen in den Alpenvereinsbus und in noch zwei weitere Autos. Dann gings direkt los in den Süden mit knappen 20 JungmannschaftlerInnen. Unsere Fahrer Johannes, Georg und Anna fuhren die komplette Freitagnacht durch und brachten uns um 4 Uhr morgens sicher an den Hafen in Savona. Die Fahrt verlief ruhig, ohne nennenswerte Zwischenfälle. Und schwuppdiwupps waren wir auch schon auf der Fähre nach Bastia (Korsika).

Am Samstagnachmittag erreichten wir unsere Unterkunft. Dann war erstmal auspacken und Zimmer beziehen angesagt. Vor uns lagen jetzt traumhafte zwei Wochen mitten im korsischen Berg- und Küstenland.

Benny, Maria, Anna und Max spielen Spikeball

Am nächsten Tag stand direkt eine ausgiebige Flusswanderung in Chisa auf dem Plan. Von Gumpe zu Gumpe, über Stein und Stein, war hier das Motto. Man munkelte einen Rock Monkey gesehen zu haben, aber das ist nicht erwiesen. Eigentlich war der Plan sich am Nachmittag im Klettergarten von Chisa zu vergnügen, doch ein plötzliches Hitzegewitter zerstörte diese Träume. Nachmittägliche Gewitter sollte uns noch die nächsten Tage Kopfzerbrechen bereiten.

Aber wir lassen uns nicht unterkriegen! Also geht es am nächsten Tag in Manganellotal um unsere Kondition auf den Prüfstand zu schicken. Wir wanderten über die Südwestseite dem Monte Rotondo entgegen. Alle 20 BergsteigerInnen waren mit dabei. Es ging vorbei an Wasserfällen und Gumpen, durch traumhafte Wälder bis zu unserem ersten Zwischenstopp, der Bergerie de Tolla. Die Konditionsstarken unter uns, erzwangen noch den steilen Anstieg bis zum Refuge Petra Piana, kurz unterhalb des Monte Rotondo. Am Ende Tages hatten wir 21Km und 1200Hm, das kann sich sehen lassen!

Marcus, Georg, Julian. Toni, Benny, Nadine und Sarah am Refuge Petra Piana auf 1842m

Natürlich sind unter uns auch heißblütige Kletterer und Kletterinnen. Da dürfen die Ausflüge in die korsischen Klettergebiete nicht zu kurz kommen! Eine Besonderheit der Insel ist das nah beieinanderliegende Auftreten von allerfeinstem Kalkgestein und Granit in unterschiedlichen Ausprägungen, wobei letzterer aber mit Abstand am häufigsten vorkommt. Einmalig sind auch die unglaublichen Felsstrukturen der sogenannten „Tafoni“ mit oft genialen Griffmöglichkeiten. Da kann es durchaus passiert sein, dass unser Marcus mal eine 6b+ geflasht hat!

Georg, Marlene und Antonia in einer alpinen Route

In Sportklettergärten sind wir schon gerne unterwegs, aber wenn mal eine schöne alpine Tour dabei ist, fangen unsere Augen zu leuchten an. Insgesamt waren wir in vielen Klettergärten auf der Insel unterwegs und haben das Leben eines Kletterers sehr genossen.

Unser Jugendleiter Max in einer 6a+

Korsika hat einfach unendlich viel zu bieten. In den folgenden Tagen waren wir im Bavellatal zum Klettern, im berühmten Polichello Fluß zum Gumpenbaden. Natürlich mussten wir auch der schönen Küstenstadt Bonifacio einen Besuch abstatten. Da war aber nicht nur Bergsteigen und Klettern, haben wir uns das ein oder andere Volleyballmatch am Strand geliefert. Einige angehenden ProfiradfahrerInnen um Benny & Co. haben das komplette Inland ab geradelt. Da ging zum Teil nichts unter 2000Hm und 200Km. Die Küstenwanderung in der Nähe der Hauptstadt Aiaccio ist natürlich auch nicht zu vergessen.

Unser Jugendleiter Johannes beim Radeln
Georg, Anna, Antonia und Bennso

Letztendlich hatten wir wunderschöne zwei Wochen! Die geselligen Abende haben wir bei dem ein oder anderen Gläschen korsischen Weins, sehr genossen. Da konnte es auch durchaus mal passieren, dass uns ein paar Wildschweine einen Besuch abgestattet haben.

Gruppenfoto in der ersten Woche

Zuletzt wollen wir uns bei unseren Jugendleitern Max und Johannes bedanken, die das Ganze organisiert haben. Und natürlich auch bei unserer Sektion, die uns in jeglicher Hinsicht sehr unterstützt!

Eure JungmannschaftlerInnen